Der Weg nach Talon:
Talon liegt nicht in den Mittellanden, zumindest nicht in dem bekannten Teil. Man kann nur dorthin gelangen, indem man durch ein magisches Tor tritt, dass in Zarorien in der abgelegenen Provinz Torwald liegt. Dort, in einer gebirgigen Gegend, wo häufig Schnee liegt und nur wenige Wege durch imposante Massive führen, liegen viele tiefe Höhlen. In einer davon befindet sich ein magisches Tor.
Die meisten Menschen werden ohne Behinderung zum Tor vorgelassen, sie müssen sich nur in ein Register eintragen lassen. In Wagen und Fuhrwerke wird ein kurzer Blick geworfen, um zu verhindern, dass Orks oder anderes übelsinnendes Pack ins Land kommt.
Das Tor ist ein breiter, fast vier Meter durchmessender, metallartiger Ring, in den viele sonderbare Zeichen eingelassen sind. Die Innenfläche des Tores wirkt wie die Oberfläche eines ruhigen klaren Sees, nur das sie senkrecht steht. Das Gefühl beim Durchschreiten erlebt jeder anders, aber niemand beschreibt es als unangenehm. Danach steht man im Inneren eines Forts, aus dem ein großes Holztor herausführt. So erreicht man New Hope, die Stadt, die in den Ruinen einer vergangenen Kultur errichtet wurde.



Die extrem kurze Geschichte der Talons of the Phoenix:
Es begann damit, dass zwei Ritter, Sir Martin und Sir Louis Charles ihr Land verließen und Menschen um sich sammelten, die wie sie Heimatlos geworden waren. Sie zogen in einem großen Trek durch die Mittellande. Der Fürst von Zarorien erlaubte ihnen in den Höhlen von Torwald ein Winterquartier zu beziehen. Dort wurde das Tor entdeckt.
Man beschloss, dass man auf der anderen Seite eine neue Heimat aufbauen würde. Bald entdeckte man aber auch Spuren von früherer Zivilisation. Die meisten Gebäude sind erst seit 50 bis 100 Jahren verlassen, viele konnten repariert werden und so gab es schnell genug Platz für die neuen Siedler.
Warum dieses erste Volk ausgestorben ist, hat man noch nicht herausgefunden. Es gibt wohl Theorien, die von Dürren sprechen oder von extremer Feuchtigkeit, von Krankheit und Pest. Aber sicher ist niemand. Bis jetzt sind weder schriftliche Aufzeichnungen gefunden worden noch Anzeichen von Kämpfen oder Kriegen.




Talon heute:
Du betrittst ein weitgehend unerforschtes Land, das gerade erst seit einem Jahr besiedelt wird. Überall spricht man von Aufbau, die Stimmung ist gut. Wer Arbeit will, bekommt sie reichlich, nur die Bezahlung ist nicht allzu gut. Aber es gibt Essen und es gibt Eigentum, das man sich mit ehrlicher Arbeit erwerben kann. Wer fünf Jahre ein Feld bestellt oder eine Werkstatt bewirtschaftet, der soll sie zu Eigen haben.
Darum fühlen sich die Leute sehr stark miteinander verbunden, sie haben gemeinsam eine große Leistung vollbracht und wollen eine noch größere vollbringen. Sie haben überlebt und nun wollen sie sich ihr eigenes kleines Paradies schaffen.
Es gibt eine Grenzlinie, eine "Final Frontier", die täglich überschritten wird um das Land zu erweitern und neue Gebiete zu erschließen. Von dieser Grenzlinie leben alle Menschen in Talon höchstens eine Tagesreise entfernt, so klein ist dieses Reich bis jetzt. Und die einzige Sicherheit, die den Leuten bleibt, ist die, dass dieses Land nicht so ist, wie jenes, aus dem sie stammen. Denn es ist nicht das Land ihrer Väter, es ist ihr eigenes.
Alles ist in Aufbruchstimmung. Der Geist der Veränderung hat hier seinen Tempel errichtet und der Tempel heißt Talon.

Talon #30 [Anmeldung | Talon #33 - AB 11 [Anmeldung]

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