Diggersmill Daily Globe
Unabhängige Zeitung des Dorfes seit 0



Sammlung verschiedener Ausgaben
Ausgabe 05/00
Zahnfee gesichtet
Diggersmill- Es war eine dunkle Nacht, als Kurt Straßenbauer (26) aus dem Diggers Inn, (dem besten Lokal am Platze) trat und sich auf den Heimweg machte, als er nahe bei den Zelten der Neu-Diggersmiller Breesons eine kleine, helle Gestalt sah.
Er schlich näher heran um zu sehen, doch aus versehen (er hatte ja auch vorher noch den guten Wein in der Taverne genossen und war auch nicht mehr sehr Trittfest) trat sein Fuß auf einen Stock und der zerknackte in einem lauten Knall. Daraufhin wurde das kleine Wesen aufgeschreckt, blickte eine Sekunde lang in die Augen ihres Entdeckers und verschwand dann im nahen Dickicht des Waldes. Kurts Aussage zufolge, war das Wesen schnell und flink wie eine Katze doch es bewegte sich über den Boden, als berührte es diesen gar nicht, wie ein Vogel der aufgeschreckt wird.
Er rief ihm nach, doch es blieb verschwunden. Wie wir durch Recherche herausfinden konnten, (wir befragten die Familie die in dem Zelt wohnt) war dem Kind am Tage zuvor ein Zahn ausgefallen. Dieser ruhte unter dem Kopfkissen. Doch als das Kind am nächsten Tag nachschaute, war statt dessen ein einzelner Penny dort. Nun ließen wir uns von den Eltern (24/26), die dabei saßen und jedes Wort hören konnten, bestätigen, dass nicht etwa sie selbst oder irgendjemand anderes das gewesen war. (Die Red. geht davon aus, das Eltern nicht im Beisein ihrer Kinder lügen)
Niemand war bei dem Kind, die ganze Nacht über. Also müssen wir in diesem Fall ganz fest davon ausgehen, dass es die Zahnfee war, die in dieser Nacht das Kind besuchte und einen Penny für den Zahn zurückließ. Und als sie sich zurückzog, was normalerweise ja heimlich von statten geht, wurde sie von Kurt S. aufgeschreckt. Kurt war sich auch ganz sicher, Flügel gesehen zu haben. Welchen Beweis bedarf es mehr? Welche Wesen hat Larinar denn sonst mit Flügeln ausgestattet, als Feen? Unsere Recherchen werden fortgeführt. cl


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Sind sie Goldgräber?
Abenteurer?
Kartograph?
Haben sie Interesse daran, ein Stück Land ihr Eigenes zu nennen und es zu bestellen, um es dann den Kindern und Enkeln zu vererben?
Dann kommen sie nach Digersmill
Denn in Diggersmill fängt das Abenteuer erst an. In Diggersmill gibt es Gold! In Diggersmill gibt es unerforchte Ländereien und Orte, die einen Namen brauchen!
Was haben wir sonst noch zu bieten?
Alles:
-Eine Taverne, die ihresgleichen im gesamten Westen suchen muss
-Eine Goldmine, in der noch nie zuvor ein Mensch gewesen ist (Weil sie erst noch eröffnet werden muss)
-Ein Drei-Gänge Menü, das darauf wartet verspeist zu werden.
-Böswichter, die darauf warten, verkloppt zu werden.
-Und eine Millionen andere entsetzlich schöne Dinge, die darauf warten entdeckt zu werden!
-Und eintausend Elefanten!



Ausgabe 07/00
Vorbereitungen laufen
Diggersmill- "Jetzt gehts langsam los!", lacht der gemütliche Wirt Portos im beschaulichen Dorfe Diggersmill. Für ihn scheint die Welt golden zu glänzen, seit die Kampagne zur Erforschung des neuen Talongebietes auch in seinem Dorf halt macht. Denn viele, viele Leute werden kommen.
"Es ist alles ausgebucht!", strahlt auch die Dorfvorsteherin Claire. "Wir mussten schon zusätzliche Zelte aus Zarorien leihen, damit wir alle unterkriegen!"
Und so befindet man sich in Vorbereitung auf die großen Tage! Nur noch zwei Wochen bis dahin. Doch die Gerüchte berichten von dunklen Gestalten, die im Wald gesichtet worden sind. Ein Augenzeuge, Kurt S. aus D. erzählt, dass er mit eigenen Augen ihre Schritte hörte! Zur Sicherheit soll ein Soldat stationiert werden.
Weiteres Aufsehen erregte im Dorfe die Ankunft des Gelehrten Angus! Er stellte viele Fragen und verbrachte die halbe Nacht am See und kam mit einem nachdenklichen Gesichtausdruck wieder. Auf Anfragen des Wirtes, kam aber nur ein zusammenhangloses "Es ist einfach zu sehr anders hier, nicht wie auf den Inseln!" Was hat diese rätselhafte Aussage zu bedeuten. G ibt es etwa eine Insel in dem See? Hat sich Diggersmill selbst etwa verändert. Was ist los im Lande Talon.
Sorge und Unsicherheit überschatten den aufkommenden Trubel der nächsten Zeit. Und so hat Claire einen Brief an Sir Martin verfasst und bittet ihn, doch mal selbst nach dem Rechten zu sehen. Und wir wissen alle, wenn man ihn ruft, dann kommt er auch. Also, ihr Schwarzmagier, zieht die Köpfe ein! cl


Die Top Nine der dümmsten Fragen eines Schwarzmagier:
9- Was in diesem Buch über Schwarzmagie steht, zeugt doch nur davon, dass der Verfasser keine Ahnung davon hatte. Seid ihr nicht auch dieser Meinung?
8- Herr Ritter, könnt ihr mir sagen, wie ich an drei Liter Hühnerblut komme?
7- Habt ihr einen schwarzen Hahn für mich?
6- Glaubt ihr etwa, ich wüsste nicht was ich tue? Ich mache das seit vierhundert Jahren!
5- Soll ich einen Dämon rufen, der uns hilft?
4- Seid ihr auch ein Schwarzmagier?
3- (Im Lazarett) Braucht ihr das noch?
2- Nein ich bin nicht der Totengräber, wieso fragt ihr?
1- Was ist so schlimm an Blutmagie?

Namenswettbewerb soll Antwort bringen
Diggersmill-Heißt es jetzt Diggersmill oder New Diggersmill? Oder ganz anders, weil wir nicht mehr in Vallkonen sind?
Manche schlagen vor, es Centerville zu nennen, weil es viel näher an der Hauptstadt ist. Was wir heute so Hauptstadt nennen. Andere, wenige, möchten es Portosville nennen. Ob es dafür eine Mehrheit geben wird? Wir schlagen vor, einfach bei Diggersmill zu bleiben. Der geneigte Leser macht sich keine Vorstellung, wie schwierig eine Namensänderung eines eingestandenen Produktes ist. Und erst die Kosten für das neue Lay-Out!
Also im Namen der Redaktion, wir sprechen uns für den alten Namen aus, an den sich jeder gewöhnt hat. Dann muss man sich nicht umgewöhnen. Die red.


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Waffenschmiede und Plattnerei.
(offizieller Ausrüster der Talonschen Streikräfte)
Zu finden in der ersten Reihe



Ausgabe 08/00
Diggersmill im Dunkeln
New Hope- "Damit ist die Katastrophe fast perfekt", mit diesen schlichten Worten fast Nobbo Schmer, Talgproduzent und Kerzendreher die kritische Situation treffend zusammen.
"Ohne die roten Gläschen geht gar nichts!" Und damit nennt der die Fakten beim Namen! Für die Straßenbeleuchtung in Diggersmill werden dringend die roten Gläser benötigt, die in ihrer Signalwirkung viel stärker sind als die, zum Ersatz angebotenen, gelben Gläser. Außerdem sind die gelben wohl nicht hitzeableitend genug. "Dadurch entstehen im Inneren zu hohe Temperaturen. Die Kerzen brennen dadurch heller, aber auch schneller. Wie soll so garantiert werden, dass sie die ganze Nacht hindurch leuchten?"
So ist denn eben Krisenstimmung angesagt. Man schaut sich nun nach einem Ersatzproduzenten in Zarorien um, doch "Das wird teuer!"
Die Frage bleibt, ob sich unser armes Diggersmill das leisten kann. Die Dorfälteste Emily sagte dazu nur: "Ich habs ja gleich gesagt, wir müssen wieder nach Gold schürfen!"
Soll sie etwa am Ende recht behalten? Hätten wir nach Gold schürfen sollen. In Zeiten, als wir noch die Mine hatten in Vollcannen ist uns niemals das Licht ausgegangen, wenn wir Gäste hatten? Oder hilft uns auch in diesem Fall der Fürst von Zarorien? Werden wir im Dunkeln tappen? Und es sind nur noch anderthalb Wochen! cl


Gefahr im Herzen des neuen Reiches!!!
Diggersmill - Nachdem im Frühjahr schon einmal ein Problem mit einer furchterregenden Räuberbande aus der Welt geschafft werden konnte, sind nun neue Probleme aufgetaucht!!!
Wieder haben Räuber unser schönes Dorf überfallen. Erst nach fünf Tagen in Schrecken, trafen die angeforderten Soldaten ein und räumten unser Dorf wieder frei. Die Bande konnte vertrieben werden, doch für wie lange? Und wohin haben sie sich zurück gezogen?
Die wichtigste Frage ist aber: Was tut man dagegen? Wo kommen sie her? Wer hat sie reingelassen? Kommen etwa immer noch mehr Gauner und Halsabschneider in unser schönes Land der Hoffnung? Jeder ist aufgefordert etwas zu unternehmen! Greift zur Mistgabel, nehmt eure Hacken und Flegel und prügelt sie raus aus dem Land. Haut sie, wo ihr sie findet! Das ist unser Land und hier leben ehrliche Menschen! Basta!


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WE make the WEAPON
zu finden in jeder größeren Stadt in Talon

Ausgabe 12/00
Gasthaus gefunden, Wirt gesucht!
Erztal- Westlich von Erztal haben Späher ein fast intaktes Haus entdeckt. Zimmerleute untersuchten die Struktur und bestätigten, dass es in hervorragendem Zustand sei. Man müsse nur ein neues Dach draufsetzen, den Putz erneuern und aufräumen. Es hat eine gute Lage, idyllisch oberhalb eines Tales gelegen.
Es liegt an einer der Stellen, die für eine weitere Ausdehnung der Talons nach Westen in den nächsten Jahren als Durchfahrtstraßen geeignet sein werden und darum wird das Haus wohl als Gasthaus und Tränke genutzt werden. Es sollen sich Interessenten bei Sir Louis Charles melden. Er wird noch in diesem Jahr eine Entscheidung geben wenn möglich noch in diesem Sommer, damit mit den Reparaturen bald begonnen werden kann.


Ausgabe 13/00
Verkündigung::::
Westlich von Erztal, das bis jetzt als die äußerste Siedlung des Landes Talon galt wird bald ein Gasthaus neu eröffnet. Es werden immer noch Pächter gesucht. Vornehmlich welche, die sich nicht gerade für vier Jahre in der Talon-Armee verpflichtet haben! Das Haus ist noch in einem hervorragenden Zustand und es scheint Erzvorkommen in der Nähe zu geben. Eine Besiedelung könnte also schon im nächsten Jahr dort stattfinden.
Talon #34 - AB 12 [Anmeldung]

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